13 Teams treten zur ersten Roberta-Challenge an

Robotertechnik in Theorie und Praxis: Schirmherr Olaf Lies und Regionspräsident Hauke Jagau lassen sich von der Schülerin Johanna Jopp erklären, worauf es beim Manövrieren des Roboters ankommt.

Kleine Robben von der Sandbank retten, ein Containerschiff beladen, das Deichtor öffnen un dann noch einen Wetterballon starten  Gar nicht so einfach, an der norddeutschen Küstenlandschaft den Kurs zu halten und alle Aufgaben zu meistern, die sich dem Roboter in den Weg stellen. Bei der bundesweit ersten Roberta-Challenge am 28. Juli 2014 im RobertaRegioZentrum Hannover stellten sich 13 Teams aus der Region Hannover der Herausforderung, ihren Roboter so zu programmieren und zu lenken, dass er sich möglichst schnell und fehlerfrei über den Spielplan bewegt. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Marie-Curie-Schule (KGS Ronnenberg), der IGS Wedemark, des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Garbsen, des Gymnasiums Mellendorf, des RobertaRegioZentrums Hannover und der Realschule Wildeshausen.

Der Schirmherr der Roberta-Challenge und niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies besuchte den Robotikwettebewerb gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau, dem Bürgermeister der Stadt Garbsen Alexander Heuer, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover Dr. Horst Schrage, und dem Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall Olaf Brandes, um den teilnehmenden Teams bei der Bewältigung des Parcours zuzuschauen.

„Ich bin begeistert, was die Kinder und Jugendlichen hier an technischem Know-how mitbringen und wie geschickt sie ihren Roboter über das Spielfeld navigieren. Für eine solche Challenge habe ich gern die Schirmherrschaft übernommen“, sagte Olaf Lies. Zum Wettbewerb durften die Teams jeweils einen fahrtüchtigen Roboter mitbringen. Vor Ort erhielten sie dann Aufgaben, die ihr Roboter auf dem Spielfeld bewältigen musste. Die Herausforderung: den Roboter so umzubauen und zu programmieren, dass er den Parcours in möglichst kurzer Zeit und unfallfrei absolviert. Entwickelt wurde der Spielplan von Schülerinnen und Schülern des RobertaRegioZentrums. „Wir haben die Aufgaben so gestaltet, dass auch fortgeschrittene Teams sich anstrengen müssen, um den Parcours möglichst fehlerfrei zu meistern“, erklären die beiden Schüler Paul Puschmann und Erik Erdmann, die bei der Gestaltung des Wettbewerbs wesentlich beteiligt waren.

Regionspräsident Hauke Jagau war beeindruckt, was die Entwickler der Challenge sich ausgedacht hatten. „Die Roberta Challenge ist ein Wettbewerb von Jugendlichen für Jugendliche. Das macht sie so spannend. Hier sind nicht nur naturwissenschaftliches Interesse und technisches Geschick gefragt, sondern auch sportlicher Ehrgeiz und Teamgeist – Talente und Eigenschaften also, die später auch bei der Berufswahl zum Tragen kommen.“

Ausgerichtet wurde die Roberta-Challenge vom RobertaRegioZentrum Hannover, einer Einrichtung der Region Hannover in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, der Industrie- und Handelskammer Hannover, der Stadt Garbsen sowie der Stiftung NiedersachsenMetall. Es wurde im August 2013 eröffnet und hat mit Unterstützung der Stadt Garbsen seine Räume im Johannes-Kepler-Gymnasium gefunden. „Garbsen ist ein starker Standort für technische Branchen und hat dabei immer auch den Nachwuchs im Blick. Daher haben wir dem RobertaRegioZentrum gern Räume zur Verfügung gestellt und freuen uns, dass die bundesweit erste Challenge dieser Art hier stattfindet“, so Garbsens Bürgermeister Alexander Heuer.

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